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Düstere Prognose: In 100 Jahren wird es keine Insekten mehr geben
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Düstere Prognose: In 100 Jahren wird es keine Insekten mehr geben

Insekten gibt es seit 400 Millionen Jahren. Und sie sind enorm wichtig für die Ökosysteme auf der Erde. Doch wenn wir Menschen weiterhin Landwirtschaft betreiben, wie wir es tun, dann werden sie in 100 Jahren ausgestorben sein.
In den letzten 30 Jahren sind Jahr für Jahr 2,5 Prozent aller Insekten ausgestorben. Das haben Forscher der australischen Universität Sidney herausgefunden. Damit ist die Aussterberate der Insekten achtmal höher als die bei Säugetieren, Reptilien und Vögeln.

Auswirkungen auf das Überleben des Menschen

Francisco Sanchez-Bayo, einer der Autoren der Studie, erklärt: "Das ist wahnsinnig schnell. In 10 Jahren verlieren wir ein Viertel aller Insekten, in 50 Jahren die Hälfte und in 100 Jahren wird es keine mehr geben."
Sanchez-Bayo weiter: "Wenn wir diesen massiven Verlust von Insektenarten nicht stoppen können, wird das katastrophale Auswirkungen auf die Ökosysteme unseres Planeten und für das Überleben der Menschheit haben."

Wenn die Biene einmal verschwindet ...

Bei der Studie der australischen Forscher handelt es sich um eine sogenannte Meta-Analyse. Sie haben 73 bereits existierende Untersuchungen über das Aussterben von Insektenarten analysiert und in einen gemeinsamen Kontext gestellt. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Biological Conservation veröffentlicht.
Als Hauptgrund für das Aussterben der Insekten haben die australischen Forscher die moderne Landwirtschaft ausgemacht. Durch Monokulturen, Zerstückelung der Landschaft und Pestizid-Einsatz verschwinden immer mehr Pflanzen-Biotope. Und wo es keine Pflanzen mehr gibt, da können auch keine Insekten leben.
Und was dann folgt, hat schon Albert Einstein sehr einprägsam formuliert: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."
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EVOLUTION & MEINUNG

Es gibt vielleicht wissenschaftliche Gesetze über die Evolution, aber Darwins Theorie, eine Evolution durch natürliche Auslese betreffend, ist hoffnungslos metaphysisch.
Richard Lewontin

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