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Krieg ist Männersache, damit die Frauen nicht fremdgehen

Krieg ist Männersache, damit die Frauen nicht fremdgehen
In der Jungsteinzeit kam es zu den ersten Kriegen. Und die waren reine Männersache. Warum eigentlich? Britische Forscher haben dazu eine ungewöhnliche Theorie aufgestellt.
Symbolbild
Krieg ist traditionell Männersache. Das war schon in der Jungsteinzeit so, sagen schottische Forscher. Frauen und Kinder blieben zu Hause und alle Männer eines Clans oder eines Stammes zogen in den Kampf. Alle Männer. Ausnahmslos.
Wissenschaftler der Universität St. Andrews haben sich gefragt, warum das so war. Warum hat man keine Krieger zurückgelassen, um Frauen und Kinder zu schützen? Und warum hat man darauf verzichtet, die Zahl seiner Krieger zu verdoppeln, indem auch bewaffnete Frauen in den Kampf zogen?

Der erste Besitz führte zu den ersten Kriegen

Vor etwa 12.000 Jahren - also 10.000 v. Chr - legte der Homo sapiens seine nomadische Lebensweise als Jäger und Sammler ab. Er wurde sesshaft, baute sich Häuser, betrieb Ackerbau und Viehzucht. Und er legte sich Vorräte an, um gut über den Winter zu kommen. Diese neue Kultur entstand im vorderen Orient und breitete sich in den folgenden Jahrtausenden nach Europa und Afrika aus.
Durch die neolithische Revolution, wie sie häufig genannt wird, entstand das erste Eigentum. Plötzlich war es notwendig, fruchtbare Felder, domestiziertes Vieh und überlebenswichtige Vorräte vor Eindringlingen und hungrigen Angreifern zu schützen. Und das führte zu den ersten kriegerischen Auseinandersetzungen.
Archäologische Funde belegen, dass diese Entwicklung in der Jungsteinzeit begann und in der Bronzezeit eskalierte. Und bis auf wenige Ausnahmen handelte es sich bei den Opfern dieser Kriege um Männer.

Alle Mann! Sonst gehen die Frauen fremd

Warum nur die Männer? Forscher der schottischen St. Andrews Universität haben dazu eine ungewöhnliche Theorie aufgestellt. Sie kommen im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B" zu dem Ergebnis, dass alle Männer in den Kampf zogen und alle Frauen daheim blieben, um zu verhindern, dass die Frauen ihre Männer betrogen und mit anderen Männern Sex hatten.
Mit mathematischen Computermodellen haben die Forscher berechnet, dass die Bereitschaft von Männern, in den Krieg zu ziehen, mit jedem Mann wächst, der sich vor ihnen bereit erklärt, am Kampf teilzunehmen. Denn damit sinkt das Risiko, dass die daheim gebliebene "Gattin" untreu wird und sich mit diesem Mann sexuell vergnügt.

An den Haaren herbeigezogen?

In der Kommentarspalte der britischen Daily Mail, die als erste vorab über die neue Studie berichtet hat, regte sich sofort heftiger Widerstand. Allgemeiner Tenor der Kommentatoren: Das ist doch an den Haaren herbeigezogen. Kriege werden von Männern geführt, weil sie körperlich stärker sind. Frauen sind physisch und psychisch nicht so belastbar.
Und das scheint tatsächlich zu stimmen. Gleich mehrere militärische Studien kommen zu dem Ergebnis, dass gemischte Kampfeinheiten aus Männern und Frauen weniger schlagkräftig sind als reine Männereinheiten. So verbannte das israelische Militär nach dem Palästinakrieg alle Frauen aus seiner kämpfenden Truppe, weil man festgestellt hatte, dass die männlichen Soldaten zu oft damit beschäftigt waren, ihre weiblichen Kameraden zu schützen, anstatt ihre militärische Mission zu erfüllen.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Studie des US Marine Corps. Danach erzielen gemischte Einheiten aus Männern und Frauen nur in 1,5 Prozent aller Fälle bessere Ergebnisse als rein männliche Teams. Außerdem bekommen weibliche Soldaten häufiger psychische Probleme als Männer. Die Selbstmordrate von Veteraninnen ist sechsmal höher als der Landesdurchschnitt, bei Veteranen ist sie nur knapp doppelt so hoch.

Inkontinenz und mehr Verletzungen

Frauen scheinen einfach nicht für den Krieg geschaffen zu sein. Das belegen auch Umfragen unter Soldatinnen. So klagen ein Drittel aller weiblichen Soldaten über Harninkontizenz während der Gefechtsübungen. Und das Risiko, dass sie sich aufgrund ihrer schwächeren Konstitution Muskel- oder Knochenverletzungen zuziehen, ist mehr als doppelt so hoch wie bei Männern.
Die Theorie der schottischen Forscher, dass in der Jungsteinzeit alle Männer in den Krieg zogen, um zu verhindern, dass ihre Frauen Sex mit anderen Männern hatten, scheint vor diesem Hintergrund ziemlich weit hergeholt. Die Wahrheit dürfte weit simpler sein: Rein männliche Armeen kämpfen einfach besser als gemischte Armeen aus Männern und Frauen.
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Mir ist bis heute noch kein Problem - wie kompliziert auch immer - begegnet, dass sich nicht durch den richtigen Blickwinkel noch stärker verkomplizieren ließe.
Paul Alderson

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