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Darwin's Evolutionstheorie verliert deutlich an Zustimmung

Darwin's Evolutionstheorie verliert deutlich an Zustimmung
Immer mehr Menschen zweifeln an Darwin's Evolutionstheorie. Dafür gibt es einige gute Gründe. Aber auch viele schlechte.
Foto: © Public Domain
Ein Gastbeitrag von Peet v. Clark
Charles Darwin's Evolutiontheorie steckt in der Krise. Immer mehr Menschen haben Zweifel, dass so etwas wie Evolution stattfindet und dass der Mensch und die heutigen Menschenaffen von gemeinsamen Vorfahren abstammen.
Vor allem die USA haben sich zu einer Bastion der Evolutionskritiker entwickelt. Laut einer Umfrage der National Science Foundation zweifelt inzwischen jeder zweite US-Amerikaner an der Evolutionstheorie. Und rund 20 Prozent lehnen sie kategorisch ab. Sie geben der göttlichen Schöpfung den Vorzug.

Religion vs. Evolution

In Deutschland sieht es für Darwin noch vergleichsweise gut aus. Etwa 65 Prozent glauben, dass Darwin mit seinen Ideen richtig lag. Doch auch bei uns wächst die Zahl der Evolutionsskeptiker - was nicht zuletzt an der hohen Zahl fundamental-religiöser Zuwanderer liegt.
Das überrascht nicht, wenn man sich anschaut, wie die Politik in den Herkunftsländern dieser Menschen mit Darwin und der Evolutionstheorie umgeht. In vielen Staaten steht sie nicht mehr auf dem Lehrplan, wird allenfalls noch an den Hochschulen gelehrt. Und die Politiker dieser Länder bezeichnen die Evolutionstheorie inzwischen öffentlich als "veraltet und verfault" (AKP-Sprecher, zitiert nach ORF.at).

Göttliche Ordnung vs. natürliches Chaos

Zweifel und Kritik an Darwin's Evolutionsteorie gab es schon immer. So wird Albert Einstein der Satz zugeschrieben: "Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein soll, so ist das so glaubwürdig, wie wenn eine Druckerei in die Luft fliegt, woraufhin alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen, fehlerlosen Form des Duden-Lexikons."
Auch wenn umstritten ist, ob Einstein diesen Satz wirklich gesagt hat, so macht er doch deutlich, worin das Problem der Evolutionstheorie liegt. Sie setzt an die Stelle einer unveränderlichen göttlichen Ordnung ein wuseliges System aus Zufall und Chaos. Und in einer Welt, die gerade aus den Fugen zu geraten scheint und sich nach Ordnung sehnt, scheint dieses komplexe Modell an Attraktivität zu verlieren.

Wissenschaft vs. öffentliche Meinung

Hinzu kommt, dass der Ruf der Wissenschaft so schlecht ist wie noch nie. Laut Wissenschaftsbarometer 2017 vertraut nur noch jeder zweite Deutsche der Wissenschaft. Angeblich sind die meisten Studienergebnisse "gekauft" oder politisch beeinflusst.
Außerdem haben die Evolutionsbiologen einige "taktische" Fehler begangen. So war es kein kluger Schachzug, die Gattung Mensch in die Familie der Menschenaffen (Hominidae) aufzunehmen. Denn der Mensch ist nun mal ein Mensch und kein Affe mehr - auch wenn beide Gattungen eng miteinander verwandt sind.
Last but not least sind die Beweise, die die Evolutionsbiologen bislang vorgelegt haben, nicht gerade der Brüller. Die Tatsache, dass vor 4 bis 2 Millionen Jahren ein aufrecht gehender Affe namens Australopithecus gelebt hat, beweist noch nicht, dass sich dieser Affe vor 2 Millionen Jahren auf wundersame Weise in einen Menschen verwandelt hat. Erst wenn es gelingt, diese "Metamorphose" überzeugend mit Fossilien zu beweisen, werden die Evolutionskritiker aufhören zu sagen: "Ist doch nur eine Theorie."
(Anmerkung der Redaktion: Das war ein Gastbeitrag, dem wir - wie sie sich denken können - nicht in allen Punkten zustimmen.)
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EVOLUTION & MEINUNG

Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
Mark Twain

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